Ein Seminar. Drei Tage. Neun Kontroversen Haben wir Menschen Willensfreiheit? Gibt es zwischen Demokratie und Freiheit ein Spannungsverhältnis? Welches ist das beste Geldsystem? Existiert Gott, und was bedeutet das für die Freiheit des Menschen? Sollte der Staat von den Reichen nehmen und den Armen geben? Wissenschaft lebt von Kontroversen. Vom Clash verschiedenster Denkschulen. Das Kontroversenseminar führt in neun spannende Kontroversen der Philosophie und der Ökonomie ein. Die Teilnehmer lernen die verschiedensten Denkschulen kennen, erproben wissenschaftliches Argumentieren: Argument, Gegenargument, Gegengegenargument. These, Antithese, Synthese. Das Seminar richtet sich an alle Studenten, die Enthusiasmus für die großen Fragen der Philosophie und der Ökonomie … Continue reading

Unsere mit etwa 140 Teilnehmern gut besuchte 2014 Cologne Regional Conference am 25. Oktober 2014 wurde videotechnisch von unseren Medienpartnern der Sons of Libertas begleitet um auch denjenigen, die aus terminlichen oder Entfernungsgründen vielleicht nicht teilnehmen konnten, wie auch jenen, die sich vielleicht nur für einzelne Aufnahmen und Themen interessieren, eine Möglichkeit zu bieten, einen kleinen Einblick zu kriegen.

Rezension von Alexander Mengden Michael Huemer, Ethical Intuitionism, 253 Seiten, 28,32 Dollar, Palgrave Macmillan Der Autor Michael Huemer ist ein US-amerikanischer Philosoph und lehrt als Professor an der Universitity of Colorado, Boulder. In „Ethical Intuitionism“ argumentiert Huemer für die Ansicht, dass es (i) objektive moralische Wahrheiten gibt; (ii) wir um manche dieser Wahrheiten durch unmittelbare intellektuelle Wahrnehmung – oder auch ‘Intuitionen’ – wissen können; und (iii) uns unser Wissen um moralische Wahrheiten Handlungsgründe gibt, die unabhängig von unserem eigenen Begehren sind. Huemer beginnt mit einer Einführung in verschiedene Theorien der Metaethik, die er im ersten Teil des Buches erklärt und … Continue reading

Wie weit lassen sich die Grenzen der menschlichen Freiheit ausdehnen? Diese Frage stellt sich jeder entschiedene Liberale – und findet stets neue und unterschiedliche Antworten. Eine in dieser Debatte sehr spannende und zugleich polarisierende Frage ist die nach der Umsetzbarkeit und Erstrebenswertigkeit einer anarchistischen Gesellschaft. Egal, welche Antwort man für sich selbst gefunden haben mag, ist diesem Ideal für Liberale ein gewisser Reiz nicht abzustreiten. Aber kann Anarchismus wirklich wünschenswert sein, und ist er überhaupt überlebensfähig?

Kurztexte werden eigentlich nicht besonders oft rezensiert. Der offensichtliche Grund dafür ist, dass kaum jemand einen Rezension von einem etwa gleichlangen Text liest, wenn er stattdessen auch den Text selbst lesen kann. Deshalb wollen wir uns kurz halten, wenn wir auf den Artikel Gedanken eines Neuwählers aus dem Jahr 2005 hinweisen. Der Autor des Textes ist der Schriftsteller Wladimir Kaminer, der nicht nur unterhaltsame Bücher und über den Alltag gewordenen Irrsinn des Sozialismus in der ehemaligen Sowjetunion schreibt, sondern dazu auch schöne Texte mit libertärem Anklang. Weil Copyright-Richtlinien ein über jedem kleinen Blog schwebendes Damoklesschwert sind, sei hier nur der beste Ausschnitt zitiert:   [B]esser wäre die … Continue reading

von Salvatore Genovese und Moritz Gillmair Am Donnerstag, dem 22. Mai 2014 fand im Excelsior Hotel Ernst in Köln die Veranstaltung mit dem Titel „Quo vadis Katalonien?“ organisiert vom Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Köln – Barcelona e.V. sowie vom Kölner Presseclub statt. Die Vorrede hielt Professor Tilbert Dídac Stegmann, Professor für Romanistik und Experte für Katalanistik. Ehrengast war der ehemalige und langjährige Präsident der Autonomen Region Kataloniens, Jordí Pujol i Soley, der für einige Tage über die katalanische Frage in Bonn und Köln referierte. Bei der Einführung in die Frage nach der Unabhängigkeit Kataloniens beleuchtete Herr Stegemann das Thema … Continue reading

  by Alexander Mengden   A few weeks ago, I wrote a blogpost on Bryan Caplan’s work for his book The Case Against Education in which I argued that the signaling model does not suggest that education has a negative externality and thereby leads to a situation of market failure in which we get too much education. My main argument was based on the fact that signaling has value in some sense because it reveals essential information to employers which leads to a more efficient allocation of workers. After some discussion with others and a short email correspondence with Bryan Caplan, I came … Continue reading

    Ein kleiner Rückblick auf unsere Veranstaltung zum Thema „Offene Grenzen“. Unter den zahlreich erschienenen Teilnehmern hat man natürlich einige bekannte Gesichter gesehen. Es kamen aber auch andere Interessierte, die durch unsere Werbung an den Universitäten in Köln und Bonn auf die Veranstaltung aufmerksam geworden sind. Dr. Hansjörg Walther hielt einen spannenden und umfassenden Vortrag, in dem er zuerst seine Gründe unterstrich, für offene Grenzen einzutreten und die Position schließlich gegen die häufigsten Einwände verteidigte. Er zog dazu allerlei nur mögliche Gegenargumente in Betracht, an die man sonst vielleicht gar nicht gedacht hätte. Dabei ging er auf viele Details ein und brachte ethische, historische, ökonomische und andere sozialwissenschaftliche Erkenntnisse … Continue reading

by Alexander Mengden   The great libertarian economist Bryan Caplan is currently working on a new book – The Case Against Education. He has already held a Webinar on the topic for the Students for Liberty and there is a talk of him on it which is available via Youtube. I would definitely recommend you to watch it. If you do not want to watch the full lecture, you can also go through the slides of his presentation. According to the Table of Contents he released in a blog post at EconLog, the signaling model he talks about in the … Continue reading

Das Thema Einwanderung wurde im Verhältnis zu seiner Wichtigkeit unter Libertären lange stiefmütterlich behandelt. Dies ist nun dabei, sich zu ändern. Freie Einwanderung sollte auf der Prioritätenliste von Liberalen und Libertären eigentlich unter den Top-Themen rangieren. Lange war dies im deutschsprachigen Raum nicht so. Einige aus dem liberal-libertären Spektrum berufen sich auf den tragischen, aber populären Ausspruch Milton Friedmans: „Man kann nicht gleichzeitig freie Einwanderung und einen Wohlfahrtsstaat haben.“ Daraus wird gerne eine Position hergeleitet, die freie Einwanderung zwar prinzipiell befürwortet, aber erst unter der Voraussetzung, dass der Wohlfahrtsstaat abgeschafft sei. Also eigentlich nicht. Aber auch unter denjenigen, die sich … Continue reading