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Ein kleiner Rückblick auf unsere Veranstaltung zum Thema „Offene Grenzen“. Unter den zahlreich erschienenen Teilnehmern hat man natürlich einige bekannte Gesichter gesehen. Es kamen aber auch andere Interessierte, die durch unsere Werbung an den Universitäten in Köln und Bonn auf die Veranstaltung aufmerksam geworden sind.

Dr. Hansjörg Walther hielt einen spannenden und umfassenden Vortrag, in dem er zuerst seine Gründe unterstrich, für offene Grenzen einzutreten und die Position schließlich gegen die häufigsten Einwände verteidigte. Er zog dazu allerlei nur mögliche Gegenargumente in Betracht, an die man sonst vielleicht gar nicht gedacht hätte. Dabei ging er auf viele Details ein und brachte ethische, historische, ökonomische und andere sozialwissenschaftliche Erkenntnisse in die Argumentation mit ein.

Seine Vorgehensweise beruhte dabei auf einem Ethischen Intuitionalismus, wie ihn auch Philosophen wie Michael Huemer vertreten. Dieser Ansatz greift zunächst moralische Intuitionen auf und prüft diese dann darauf, ob sie vielleicht durch zusätzliche Bedingungen in Frage gestellt werden können. Neben diesem argumentativ sehr klaren und gut nachzuvollziehenden Ansatz ging er auch auf Vertreter anderer philosophischer Richtungen wie Utilitaristen, Egalitären oder Rawlsianern ein.

War die Länge und Dauer des Vortrages vielleicht auch von größerem Ausmaß, so haben wir trotzdem sehr positives Feedback von den Teilnehmern erhalten. Die Präsentation konnte vielen neue Einblicke bieten und betrachtet das Thema aus einer weiten Bandbreite an Perspektiven.

 

Aufgrund der vielen Anfragen haben wir uns entschieden, die Präsentation „Warum offene Grenzen?“ an dieser Stelle zum Herunterladen anzubieten. Zusätzlich haben wir unten in diesem Beitrag eine Videoaufnahme vom Vortrag eingebettet.

Wir freuen uns schon auf die nächste Veranstaltung und danken Dr. Hansjörg Walther für den großartigen Vortrag!